Gewalt in romantischen Zweierbeziehungen – Workshop zu häuslicher Gewalt in lesbisch-schwulen Partnerschaften auf dem Gapfest 2010
Zeit: Freitag, 4. September, 16.00 Uhr
Ort: AZ Köln, Wiersbergstr. 44, Köln-Kalk
Referentin: Almut Dietrich, Landeskoordinatorin der Anti-Gewalt-Arbeit für LSBT in NRW
Doppelt diskriminiert oder gut integriert?
Studie zur Lebenssituation von Lesben und Schwulen mit Migrationshintergrund
Zeit: Mittwoch, 22.September, 19.00 Uhr
Ort: RUBICON, Rubensstr. 8 – 10, Köln
Referentin: Ilka Borchardt, Leiterin des Projektes „Migrationsfamilien“ , LSVD, 2008-2010.
Die im April 2010 erschienene Studie von Prof. Melanie Steffens (Universität Jena) (im Auftrag des LSVD) ist die erste systematische und dif-ferenzierte Untersuchung über die Lebenssituation lesbischer Migrantinnen und schwuler Migranten in Deutschland.
Die Ergebnisse zeigen eine von großer Vielfalt und hoher Problemlösungskompetenz gekennzeichnete Gruppe, die aber besonderen Diskriminie-rungsrisiken ausgesetzt ist.
Rassismus und Homophobie – Wer wird hier diskriminiert? Diskussionsveranstaltung mit u.a. Banu Bambal, Antidiskriminierungsverband Deutschland, Almut Dietrich, Landeskoordinatorin der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW
Zeit: Mittwoch, 22.September, 19.00 Uhr
Ort: AIDS-Hilfe, Friedenstr. 100, 47053 Duisburg
Veranstalter: ARIC NRW
Rosenstraße 76 – interaktive Ausstellung zu häuslicher Gewalt vom 25.09. – 03.10.2010 in Düsseldorf-Bilk
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Viele lesbische, bisexuelle Frauen und Trans*Menschen erfahren in ihrem Leben Diskriminierung und Gewalt. Diese Erfahrungen können die Lebensqualität enorm mindern.
Nun soll dies mit der ersten quantitativen Untersuchung auch wissenschaftlich erforscht werden.
In der von LesMigraS/ Lesbenberatung Berlin durchgeführten Studie zu „Gewalt- und Mehrfachdiskriminierungserfahrungen von LBT“, soll genau hingesehen werden:
Wer erlebt welche Form von Gewalt oder Diskriminierung? Wie können Hilfsangebote für von Gewalt Betroffene besser aufeinander abgestimmt werden? Aber auch – was muss in unserer Gesellschaft verändert werden, damit Chancengleichheit für alle besteht?
In der Studie werden nicht nur körperliche Gewalterfahrungen oder gesetzlich verbotene Diskriminierungen untersucht. Auch die Diskriminierungen, die oft schon so sehr zum Alltag gehören, dass sie nicht mehr als solche wahrgenommen werden, sollen hier erfasst werden. Dabei werden alle Ausdrucksweisen von Homophobie, Transphobie, Sexismus und Rassismus als Gewalt betrachtet.
Um möglichst viele Ergebnisse auch aus NRW zu erhalten, unterstützt die Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW zusammen mit der LAG Lesben in NRW die Studie von Les Migras.
Hier geht es zur Online-Befragung
Begleitet wird die Studie von einer Öffentlichkeitskampagne, die offiziell am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homophobie gestartet wurde und bis Juli 2011 durchgeführt wird.
Landeskoordination und LAG Lesben setzten bei der Durchführung der Kampagne in NRW auch eigene Akzente.
Mehr Informationen gibt es bei der Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW