Eine Befragung von 2.500 Lesben und Schwulen im Jahr 2003 durch die Landeshauptstadt München (Unter'm Regenbogen) ergab, dass:
Dass schwule Männer Opfer von sexualisierter Gewalt werden ist häufig nicht bekannt und noch weniger Gesprächsthema.
Nach einer Studie von Krahé und Scheinberger-Olwig am Psychologischen Institut der Universität Potsdam unter 310 schwulen Männern in Berlin gaben:
Insgesamt hatten 53% der Befragten Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt gemacht.
Am häufigsten wurde dabei die Wehrlosigkeit des Opfer (z.B. nach erhöhtem Alkohol- und Drogenkonsum) ausgenutzt, in 13% der Fälle wurde jedoch auch körperliche Gewalt angewandt oder angedroht.
Über die Häufigkeit von Häuslicher Gewalt innerhalb von schwulen Partnerschaften liegen bisher nur Studien aus den USA vor:
Diese ergaben, dass 20-35% der homosexuellen Partnerschaften von Häuslicher Gewalt betroffen sind (davon sind 49% der Opfer männlich)
Das entspricht in etwa der Häufigkeit von partnerschaftlicher Gewalt in heterosexuellen Beziehungen.